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Inhaltsangabe: Wie schreibt man eine Inhaltsangabe?

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Inhaltsangabe



Inhaltsangabe ist eine kurze Übersicht über eine Situation, ein Ereignis, ein Bucher etc. Sie dient zur Zusammenfassung eines umfangreichen Materials zu einem kurzen Text, der nur die Hautmotive beinhaltet. Es wird immer verwendet, wenn man etwas jemandem berichtet. Besonders nützlich ist die Inhaltgabe in der wissenschaftlichen Arbeiten. Meistens gibt es die Inhaltsangabe der literarischen Werken und wissenschaftlichen, populärwissenschaftlichen Artikeln.

Der Ausgangspunkt für die Inhaltsangabe ist der Ausgangstext, der gelesen werden muss. Sie sollten sich nicht entmutigen lassen, wenn Sie den Text nicht sofort verstehen werden. Es gibt solche Artikeln, die man zwei oder drei Mal gelesen muss, um die Inhalt zu verstehen und dies nichts ungewöhnliches ist.

Ziel die Inhaltsangabe ist die Hautthesen des Originals auf solche Weise zu übermitteln, damit der Sinn unverändert bleibt. Die Zusammenfassung widerspiegelt knapp und genau Annahmen des Autors im Originaltext, es gibt keinen Raum für die subjektive Empfindungen und Bewertungen.
Inhaltsangabe

Eigenschaften einer guten Inhaltsangabe:

  • sie sollte kurz und sachlich sein;
  • beinhaltet nur das, was Sie zusammenfassen wollen;
  • enthalt nur wichtigsten, grundlegenden Themen;
  • sollte Essenz des zusammengefassten Werkes sein;
  • sollte objektiv sein;
  • sollte die Ereignisse in chronologischen Reihenfolge darstellen.

Um korrekte Inhaltsangabe zu schreiben, sollte man:

  • den Ausgangstext aufmerksam lesen;
  • die wichtigsten Ereignisse aus dem zu zusammenfassenden Text wählen;
  • entscheiden, ob die ausgewählten Fakte, der Sinn des Werken wiederspiegeln;
  • objektiv beim Auswahl an diesen Fakten bleiben;
  • die Hauptthesen mit den eigenen Worten äußern (dabei können die wahrend Lesens angefertigte Notizen hilfsreich sein);
  • einfache, kurze Sätzen verwenden.

Was sollte man vermeiden:

  • Abschweifungen, persönlichen Kommentaren;
  • Verwendung von Zitaten;
  • Dialoge zu zitieren;
  • Kopieren von Worten/Text aus dem Original (man sollte mit dem Elementen des Originals nicht kompilieren, sonder der Ausgangstext mit den eigenen Worten zusammenfassen).

Beispiel

Inhaltsangabe - Beispiel

Inhaltsangabe – Beispiel

Joseph Conrads Roman unter dem Titel „Lord Jim“ gilt als eines der größten Werke der Weltliteratur. Er erzählt über das Leben eines jungen Matrosen, dessen Schicksal einer schweren Prüfung ausgestellt hat. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Der Erste beschreibt Jims Verfehlung und in dem Zweiten versucht der Autor den Held irgendwie zu rechtfertigen.

Jim von seinem frühen Alter wollte ein Seemann werden. Sein Vater schickte ihn zur Schule, wo er das Handwerk erlernte. Als er aufwuchs und Erfahrung sammelte, trat er in das Schiff „Patna“ als Offizier. Wahrend der Fahrt passiert eine Katastrophe, der verrostete Schiffrumpf hält den Zusammenstoß, wahrscheinlich mit dem Wrack, nicht. „Patna“ wird vom Absinken bedroht. Der Kapitän weiß, dass es keine ausreichende Menge der Rettungsboten für alle Passagiere gibt und beschließ, sein eigenes Leben zu retten. Ohne die Reisenden zu informieren, versucht er zusammen mit der Besatzung das Schiff zu verlassen.

Alles beobachtet Jim, der an der ganzen Rangelei nicht beteiligt. Er ist bewusst, dass es unmöglich ist, die Passagiere zu retten, so will er ihnen einen würdigen Tod geben und Hölle, die ausbrechen kann, sparen. Er blickt mit Verachtung auf seinen Gefährten und will er auf dem Schiff bleiben. Wenn die Rettungsbote schon auf dem Wasser ist, springt er darin jedoch aus Angst.

Es stellte sich heraus, dass das Schiff nicht unterging, sonder wurde sicher in den Hafen abgeschleppt. Die Deserteure werden angeklagt. Alle außer Jim, der sich nicht verteidigte, werden von den Anschuldigungen freigesprochen. Das Gericht verbietet ihm auf dem Meer zu arbeiten. Seitdem ist er als Meeragent tätig. Er reist von Hafen zu Hafen auf der Flucht vor seiner berüchtigten Vergangenheit. Mit Hilfe seines Freundes bekommt er eine Arbeit auf Insel Patusan, wo er um die Interessen einer Firma sorgen wird.

An diesem Punkt beginnt der zweite Teil der Geschichte. In der neuen Umgebung kennt niemand Jims Vergangenheit. Der Junge erlangt guten Ruf unter der lokalen Bevölkerung. Dies beeinflusst ein Krieg, den er dem auf den Insel herrschenden Tunku Allang erklärte. Jim gewinnt Respekt und lebt im Glück. Malaien geben ihn Spitznahe Tuan, was bedeutet Lord. Jim fühlt sich endlich glücklich, weil er eine Chance gefunden hat, seine Schulden zu erlösen.

Jedoch auf de Insel hat er auch Feinde. Eines Tages kommen die bewaffneten Fremde. Die Inselbewohner kämpfen mit ihnen und jagen sie auf den Hügel hinauf. Davon wehren sich die Piraten noch ein paar Tage. Ihre Lage scheint aussichtslos zu sein, aber Jim hat Mitleid mit ihnen und beschließ den Piraten frei zu lassen. Die Banditen nutzen diese Naivität aus, überfallen das Dorf und töten viele Menschen, darunter Sohn des Häuptlings. Jim wird für sein rücksichtloses Verhalten zum Tode verurteilt. Er konnte wieder entfliehen, aber er ist nicht im Stande „Patna“ wieder zu verlassen, so beschließt er die Strafe zu erleiden. Urteil vollstreckt Doramin, Vater der Erschlagenen.


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